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Neue Vize-Direktorin beim Amtsgericht Singen

Nach kurzer Vakanz ist die Stelle der ständigen Vertreterin des Direktors beim Amtsgericht Singen mit Anke Baumeister wiederbesetzt worden. Heute hat die Richterin ihren Dienst beim Amtsgericht begonnen. Am frühen Vormittag hatte sie in Konstanz von Dr. Christoph Reichert, Präsident des Landgerichts, die Ernennungsurkunde übergeben bekommen. Anschließend wurde sie im Amtsgericht von Johannes Daun, dem Direktor, herzlich willkommen geheißen. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch Haupt- und Außenstelle stellte sich die neue Vize-Direktorin sämtlichen Angehörigen des Gerichts einzeln vor. 

Anke Baumeister ist 56 Jahre alt, verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Nach Jurastudium in Berlin und Referendarzeit in Tübingen gehört Frau Baumeister seit 1994 der baden-württembergischen Justiz an. Sie wirkte als Richterin bzw. als Staatsanwältin bei dem Amtsgericht Tübingen, der dortigen Staatsanwaltschaft und dem Amtsgericht Hechingen. Ende 2007 wurde sie für neun Monate an das Oberlandesgericht Stuttgart abgeordnet. Danach fürs Erste ans Amtsgericht Hechingen zurückgekehrt, wurde sie im Herbst 2010 zur Direktorin des Amtsgerichts Rottenburg befördert. Im März 2015 wurde die Richterin aus dem württembergischen in den badischen Landesteil versetzt und war seither ständige Vertreterin des Direktors beim Amtsgericht Überlingen.

 

In Singen wird die - nun ein weiteres Mal beförderte - Richterin hauptsächlich mit Familien- und Betreuungssachen befasst sein. Anke Baumeister folgt auf Götz Walter nach, der seit April 2006 das Amt des Direktor-Stellvertreters innegehabt hatte. Er war, fast 65 Jahre alt, zum Ende November 2020 auf seinen Antrag hin in den Ruhestand versetzt worden.

Maßnahmen mit Rücksicht auf die Corona-Pandemie

Siehe Hausverfügung vom 3. Dezember 2020 (Startseite).

Umbau der Gerichtsgebäude

Die Gebäude des Amtsgerichts werden seit dem Jahr 2018 umgebaut. Die baulichen Maßnahmen dienen in erster Linie der Barrierefreiheit, dem Brandschutz und der Sicherheit. In einem ersten Abschnitt ist der Erweiterungsbau baulich ertüchtigt worden. Seit Mitte des Jahres 2020 wird der Altbau zu demselben Zweck umgebaut. Außerdem sind zum Beginn des Jahres 2018 die Aufgaben des Nachlassgerichts in die Zuständigkeit des Amtsgerichts gefallen. Auch dadurch ist es notwendig geworden, weitere Räume in der Julius-Bührer-Straße zu beziehen. Die Baumaßnahmen sollen voraussichtlich bis Mitte April 2021 abgeschlossen sein. Die Baukosten werden insgesamt etwa drei Millionen Euro betragen. ​

Ob mittelfristig ein drittes Gerichtsgebäude entlang der Erzbergerstraße errichtet werden wird, wird derzeit geprüft. Voraussichtlich werden die Familien- und die Nachlassabteilung bis dahin in der Außenstelle Julius-Bührer-Straße verbleiben.



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